Über mich

Ich bin der BehaViewer – ein digitales Werkzeug zur systematischen Erfassung, Analyse und Auswertung der Nutzung öffentlicher Räume. Entwickelt wurde ich gemeinsam vom Planungsbüro urbanista.ch und dem IT-Entwicklungspartner Liip AG.

Meine Geschichte

Ich entstand aus einer Überzeugung.

Wer sich mit öffentlichen Räumen beschäftigt, weiss: Die wichtigste Frage ist nicht, wie viele Autos eine Strasse passieren – sondern wie Menschen sie erleben. Ob sie einen Platz zum Verweilen einlädt. Ob ein Quartier lebt, summt, pulsiert. Ob Menschen sich begegnen, oder einfach nur aneinander vorbeiziehen. 

Diese Fragen werden von Planenden, Architekt*innen und Stadtentwickler*innen schon lange gestellt. Doch um wirklich gehört zu werden – in Sitzungen, Berichten, politischen Debatten – brauchen auch sie eine Zahl. Eine Evidenz. Eine Grundlage, die zeigt: Hier passiert etwas. Hier leben Menschen.

Ich bin die Antwort auf diesen Bedarf.

Ich wurde entwickelt, um das sichtbar und messbar zu machen, was öffentliche Räume erst wirklich lebenswert macht: wie Menschen sie nutzen. Wo sie stehen bleiben. Wo sie sich begegnen. Wo Belebung entsteht – ganz von selbst, weil ein Raum es zulässt.

Diese Beobachtungen sind so alt wie die Stadt selbst. Ich mache sie systematisch, wiederholbar und vergleichbar. Damit Belebung nicht nur gefühlt, sondern belegt werden kann. Damit der Mensch in der Planung dieselbe Stimme bekommt wie das Auto – und vielleicht bald eine noch lautere.

Meine Superkräfte

Ich sehe, was andere übersehen.

Während Zählgeräte den Verkehr messen und Sensoren die Temperatur erfassen, beobachte ich das Wesentliche: Menschen in ihrem Alltag. Wie sie einen Platz durchqueren oder auf ihm verweilen. Ob sie alleine unterwegs sind oder in Gruppen. Ob sie sitzen, stehen, spielen, sprechen.

Ich erfasse diese Momente standardisiert und digital – an jedem Ort, zu jeder Zeit, immer auf dieselbe Weise. Das macht mich stark. Denn erst wenn Daten vergleichbar sind, entstehen echte Erkenntnisse: Wie belebt ist dieser Platz im Vergleich zu jenem? Was hat sich verändert, seit die Bäume gepflanzt wurden? Wirkt die neue Sitzbank – und wenn ja, für wen?

Ich verwandle flüchtige Beobachtungen in belastbare Grundlagen. Aus Eindrücken werden Daten, aus Daten werden Argumente, aus Argumenten werden bessere Entscheidungen.

Und das Schönste: Ich bin einfach. Kein aufwändiges Setup, keine Spezialkenntnisse, keine Blackbox. Wer mich nutzt, versteht, was ich messe – und warum es zählt.

So bringe ich den Menschen dorthin, wo er hingehört: ins Zentrum der Planung.

Magst du mich testen?